AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
mit Kundeninformationen
Stand: 4. Mai 2026
Inhaltsübersicht
Geltungsbereich der AGB
Bestellvorgang und Vertragsschluss
Vertragstext und Vertragssprache
Digitale Inhalte
Dienstleistungsbezogene Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
Coaching-Dienstleistungen
Stornierungsbedingungen für Dienstleistungen
Informationen zu Preisen und Versandkosten
Zahlungsarten und Zahlungsbedingungen
Eigentumsvorbehalt
Urheber- und Nutzungsrechte
Widerrufsbelehrung
Gewährleistung und Haftung
Änderung der AGB
Datenschutz und Vertraulichkeit
Schlussbestimmungen
Verbraucherstreitbeilegung
1. Geltungsbereich der AGB
1. Für die Geschäftsbeziehung zwischen Altmann Irene Life Coaching, Paderborner
Str. 136a, 32760 Detmold (nachfolgend bezeichnet als „Anbieter") und dem
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nachfolgend als "Kunde" bezeichnetem Erwerber der Produkte des Anbieters gelten
ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend
bezeichnet als "AGB").
2. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, auch nicht wenn
der Anbieter seine Leistung widerspruchslos erbringt, es sei denn, der Anbieter
stimmt der Geltung der abweichenden Bedingungen des Kunden ausdrücklich zu.
3. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter. Aus
Gründen der besseren Lesbarkeit wurde auf die gleichzeitige Verwendung von
männlichen und weiblichen Sprachformen verzichtet.
4. "Verbraucher" im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein
Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen
noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
5. "Unternehmer" im Sinne der AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder
eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in
Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
6. "Produkt" im Sinne der AGB ist jede vom Anbieter angebotene Ware, Dienstleistung
und sonstige Leistung, etwaiges Zubehör sowie Begleitdokumentationen, die
entsprechend der gegenüber dem Kunden vom Anbieter bereitgestellten
Produktbeschreibung oder sonstiger Abrede Gegenstand des Vertrages zwischen
dem Anbieter und dem Kunden sind.
2. Bestellvorgang und Vertragsschluss
7. Der Kunde kann aus den vom Anbieter angebotenen Produkten auswählen und
diese in einem sogenannten Warenkorb bzw. einer entsprechenden
Auswahlübersicht sammeln. Innerhalb dieser Auswahl kann der Kunde seine
Zusammenstellung bearbeiten, insbesondere Änderungen vornehmen oder einzelne
Positionen entfernen. Andernfalls kann der Kunde den Abschluss des
Bestellvorgangs einleiten.
8. Indem der Kunde auf die, den Bestellvorgang abschließende Schaltfläche klickt,
gibt er ein verbindliches Angebot zum Erwerb der sich im Warenkorb bzw. einer
entsprechenden Auswahlübersicht befindlichen Produkte gegenüber dem Anbieter
ab.
9. Ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem Anbieter kann auch per E-Mail
geschlossen werden. Der Kunde kann ein verbindliches Angebot an den Anbieter
per E-Mail übermitteln oder im Fall der Übermittlung eines verbindlichen
Angebotes durch den Anbieter, dieses per E-Mail annehmen.
10. Ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem Anbieter kann auch mittels Angaben in
einem Kontaktformular geschlossen werden. Der Kunde kann ein verbindliches
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Angebot an den Anbieter per Kontaktformular übermitteln oder im Fall der
Übermittlung eines verbindlichen Angebotes durch den Anbieter, dieses per
Kontaktformular annehmen.
3. Vertragstext und Vertragssprache
11. Der Anbieter speichert den Vertragstext (insbesondere die Bestelldaten,
Produktangaben, Preise, diese AGB sowie sonstige gesetzlich vorgeschriebene
Pflichtinformationen) und stellt ihn dem Kunden in Textform, per E-Mail oder
spätestens mit der Lieferung der Bestellung bzw. der Erbringung der bestellten
Leistung, zur Verfügung.
12. Der Anbieter darf die Vertragsunterlagen Kunden, die Unternehmer sind, sowohl in
Textform, als auch auf einem anderen Weg bereitstellen (z. B. per Verweis auf eine
Onlinequelle).
13. Die Vertragssprache ist Deutsch, Verträge können in dieser Sprache geschlossen
werden.
4. Digitale Inhalte
14. "Digitale Inhalte" sind Inhalte, wie z. B. Software, Video- sowie Audioinhalte, E-
Books oder Apps, wenn sie digital, z. B. als Download oder Stream bereitgestellt
werden (d. h. nicht auf Datenträgern, wie z. B. CDs oder BlueRays, geliefert
werden).
15. Die Regelungen dieser AGB sind auf den Verkauf digitaler Inhalte entsprechend
anwendbar.
16. Die digitalen Inhalte werden dem Kunden in Form einer Möglichkeit sie
herunterladen zu können, bereitgestellt.
17. Der Anbieter ist berechtigt digitale Inhalte nachträglich anzupassen und zu
verändern, sofern dies für den Anbieter geboten ist (z. B. Aktualisierungen
technischer Natur, Korrekturen sprachlicher Natur oder zwingende gesetzliche
Gründe, die eine Anpassung von Inhalten erforderlich machen) dem Kunden
zumutbar ist und die vertragsgemäße Nutzung der Produkte sowie das vertragliche
Gleichgewicht nicht beeinträchtigt werden.
18. Für die Nutzung der digitalen Inhalte wird ein Zugang zum Internet sowie gängige
und übliche sowie dem Kunden zumutbare Darstellungsmöglichkeiten (z. B. ein
Browser oder eine PDF-Darstellungssoftware) vorausgesetzt. Der Anbieter
übernimmt keine Verantwortung für etwaige Verhinderung des Zugangs zu
digitalen Inhalten oder deren Abruf, falls diese Hindernisse im
Verantwortungsbereich des Kunden liegen (das gilt insbesondere für den Zugang
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des Kunden zum Internet).
5. Dienstleistungsbezogene Rechte und Pflichten
der Vertragsparteien
19. „Dienstleistungen" im Sinne dieser AGB sind vom Anbieter geschuldete Tätigkeiten,
die auf einer vereinbarten Handlung oder Mitwirkung des Anbieters beruhen.
20. Die Regelungen dieser AGB gelten entsprechend für Verträge über
Dienstleistungen, sofern in diesem Abschnitt nichts Abweichendes bestimmt ist.
21. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen
Leistungsbeschreibung, dem Angebot oder der individuellen Vereinbarung
zwischen Anbieter und Kunde. Maßgeblich ist dabei ausschließlich der dort
definierte Tätigkeits- bzw. Unterstützungsumfang. Der Anbieter schuldet kein
bestimmtes Erfolgsergebnis, sondern die sorgfältige, fachgerechte und nach
bestem Wissen erbrachte Ausführung der vereinbarten Tätigkeit. Es handelt sich
um einen Dienstvertrag im Sinne des Gesetzes. Empfehlungen, Einschätzungen
oder Handlungsvorschläge des Anbieters stellen ausdrücklich keine Garantie oder
Zusicherung eines Erfolgs dar.
22. Ist die Auftragsbeschreibung unzureichend oder ist deren Umfang in bestimmten
Fällen zweifelhaft, umfassen die zu erbringenden Leistungen diejenigen
branchenüblichen und nach den Umständen erforderlichen Aufgaben, die
notwendig sind, um den vereinbarten Vertragszweck in angemessenem Umfang zu
erreichen.
23. Änderungen oder Erweiterungen des ursprünglich vereinbarten Leistungsumfangs
(„Leistungsänderungen") können von beiden Parteien angeregt werden. Der
Anbieter prüft jeden Änderungswunsch des Kunden und teilt diesem unverzüglich
mit, ob die gewünschte Anpassung technisch und organisatorisch umsetzbar ist,
welche Auswirkungen sie auf den Leistungszeitraum hat und ob dadurch
zusätzlicher Aufwand, der vom ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang
entsteht. Führt ein Änderungswunsch zu Mehraufwand, ist dieser vom Kunden
gesondert zu vergüten. Die Vergütung erfolgt nach den vereinbarten oder, falls
nicht festgelegt, nach den üblichen Stundensätzen des Anbieters. Sofern sich durch
den Change Request Änderungen an Zeitplan, Mitwirkungspflichten oder
Lieferterminen ergeben, werden diese im Zuge der Anpassungsvereinbarung
ebenfalls festgehalten. Leistungsänderungen sowie deren Annahme, Ablehnung
oder Umsetzung bedürfen der Textform (z. B. E-Mail), sofern nichts Abweichendes
vereinbart wurde. Ohne eine solche textliche Bestätigung bleibt der ursprünglich
vereinbarte Leistungsumfang maßgeblich.
24. Soweit der Anbieter seine Leistungen auf Grundlage von Informationen,
Unterlagen, Zugängen, Systemen oder sonstigen Materialien erbringt, die vom
Kunden bereitzustellen sind, hat der Kunde diese in dem zur Vertragserfüllung
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erforderlichen Umfang, sachgerecht und innerhalb eines angemessenen Zeitraums
zur Verfügung zu stellen. Der Kunde ist für die Richtigkeit, Aktualität,
Nutzungsberechtigung und -zulässigkeit dieser Inhalte verantwortlich. Die
Leistungen des Anbieters erfordern regelmäßig eine angemessene Mitwirkung und
Abstimmung seitens des Kunden. Bleibt eine solche Mitwirkung aus Gründen, die
der Kunde zu vertreten hat, aus oder erfolgt sie verspätet, können sich vereinbarte
Fristen und Termine in angemessenem Umfang verlängern. Der Kunde trägt die
Folgen von Verstößen gegen die vorgenannten Pflichten und Obliegenheiten.
25. Der Anbieter führt keine rechtliche Prüfung der vom Kunden bereitgestellten
Informationen, Inhalte, Vorgaben oder Materialien durch. Die Verantwortung dafür,
dass deren Verwendung im Rahmen der vereinbarten Leistungen rechtlich zulässig,
frei von Rechten Dritter und für die vereinbarten Zwecke geeignet ist, liegt, sofern
nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde und soweit dem Kunden nach
den Umständen zumutbar, allein beim Kunden. Der Kunde ist verpflichtet, die
hierfür erforderlichen rechtlichen Prüfungen rechtzeitig und auf eigene
Verantwortung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen.
26. Sofern Termine nicht im Rahmen eines Bestell- oder Angebotsverfahrens oder über
andere vom Anbieter angebotene Terminvereinbarungsmöglichkeiten oder in
Schrift- oder Textform (z. B. per E-Mail) ausdrücklich als verbindlich bestätigt
wurden, gelten sie als unverbindliche Orientierungswerte. Der Anbieter ist
berechtigt, die vereinbarten Leistungen innerhalb eines angemessenen und für den
Kunden zumutbaren Zeitrahmens zu erbringen.
27. Vereinbarte Dienstleistungstermine können vom Kunden nur nach rechtzeitiger
Mitteilung und mit Zustimmung des Anbieters verschoben werden. Bei kurzfristigen
Absagen kann der Anbieter eine angemessene Ausfallvergütung verlangen, sofern
der Kunde die Absage zu vertreten hat.
28. Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der
Leistungsbeschreibung und ist, sofern nicht anders vereinbart, im Voraus vor
Leistungserbringung zahlbar. Es gelten die Zahlungsbedingungen dieser AGB.
29. Werden Dienstleistungen online, per Videocall, Telefon oder E-Mail oder anderen
Fernkommunikationsmitteln erbracht, obliegt dem Kunden die Bereitstellung einer
stabilen und geeigneten Internet- bzw. Kommunikationsverbindung, soweit ihm dies
nach den Umständen zumutbar ist. Störungen oder Ausfälle, die im
Verantwortungsbereich des Kunden liegen, können zu Verzögerungen oder
Unterbrechungen der Leistungserbringung führen. In solchen Fällen ist der
Anbieter nicht verpflichtet, die Leistungen ohne angemessene Anpassung des
Zeitplans oder Mehraufwands erneut zu erbringen.
30. Der Anbieter ist bei Auftreten höherer Gewalt oder sonstiger unvorhersehbarer und
vom Anbieter nicht zu vertretender Ereignisse, die die Leistungserbringung
erheblich erschweren oder unmöglich machen, berechtigt, vereinbarte Termine zu
verschieben oder die Leistungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Zu
solchen Ereignissen zählen insbesondere Krankheit, Unfall, gesetzliche
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Einschränkungen, behördliche Anordnungen, Ausfälle von Strom, Servern oder
sonstiger Infrastruktur, Naturereignisse oder vergleichbare Situationen. Der
Anbieter informiert den Kunden hierüber unverzüglich und bietet nach Möglichkeit
Ersatztermine an. Ein Anspruch des Kunden auf Ersatz von Reise-, Ausfall- oder
sonstigen Kosten besteht in diesen Fällen nicht. Gesetzliche Ansprüche des Kunden
bleiben unberührt.
6. Coaching-Dienstleistungen
31. Coaching-Dienstleistungen im Sinne dieser AGB sind personenbezogene,
prozessbegleitende Unterstützungsleistungen, die der Anbieter gegenüber dem
Kunden online, telefonisch oder vor Ort erbringt. Coaching dient der Reflexion,
Zielklärung und der persönlichen bzw. beruflichen Entwicklung des Kunden. Die
Regelungen dieses Abschnitts gelten ergänzend zu den allgemeinen Bestimmungen
über Dienstleistungen. Im Fall von Widersprüchen gehen die coaching-spezifischen
Regelungen vor.
32. Der konkrete Gegenstand und Umfang des Coachings, insbesondere die Anzahl und
Dauer der Sitzungen, die Formate (z. B. Einzelcoaching, Gruppencoaching,
Programme) sowie die thematischen Schwerpunkte ergeben sich aus der jeweiligen
Leistungsbeschreibung, dem Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
Coaching ist ein ziel- und lösungsorientierter Entwicklungsprozess und umfasst je
nach Vereinbarung Gespräche, Übungen und Reflexionsaufgaben.
33. Coaching ersetzt keine ärztliche, psychologische, psychotherapeutische oder
sonstige heilkundliche Behandlung und ist nicht zur Diagnose oder Behandlung von
körperlichen oder psychischen Erkrankungen bestimmt. Der Anbieter stellt keine
Diagnosen, führt keine Heilkunde aus und behandelt keine Krankheiten. Coaching
beinhaltet zudem keine Rechts-, Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung. Der Kunde
ist verpflichtet, für entsprechende Fragestellungen eigenständig geeignete
Fachpersonen zu konsultieren.
34. Coaching ist ein interaktiver Prozess, dessen Verlauf und Wirkung wesentlich von
der aktiven Mitwirkung und Offenheit des Kunden abhängen. Der Anbieter
unterstützt den Kunden prozessorientiert, während Entscheidungen, Handlungen
und die Umsetzung der Coaching-Inhalte ausschließlich in der Verantwortung des
Kunden liegen. Empfehlungen oder Impulse des Anbieters stellen keine
verbindlichen Handlungsanweisungen dar.
35. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für das Erreichen bestimmter Ergebnisse,
Fortschritte oder Entwicklungen im Rahmen des Coachings. Der Erfolg des
Coachings hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung, Motivation und
Umsetzung des Kunden ab. Der Kunde bleibt für seine persönliche, berufliche und
wirtschaftliche Entwicklung eigenständig verantwortlich.
36. Der Kunde verpflichtet sich, die für das Coaching erforderlichen Informationen
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wahrheitsgemäß mitzuteilen und aktiv am Coaching-Prozess mitzuwirken. Er sorgt
für geeignete Rahmenbedingungen wie Pünktlichkeit, Fokus und eine störungsfreie
Umgebung. Unterbleibt eine erforderliche Mitwirkung, kann dies den Coaching-
Verlauf beeinträchtigen oder zu Verzögerungen führen.
37. Coaching kann online, telefonisch oder vor Ort erfolgen. Der genaue
Durchführungsmodus wird zwischen den Parteien abgestimmt oder vom Anbieter
nach sachgerechten Kriterien festgelegt. Der Anbieter kann eingesetzte Methoden,
Abläufe, Inhalte oder Tools nach fachlichem Ermessen anpassen, soweit dies für
den Kunden zumutbar ist. Bei Online-Formaten ist der Kunde für eine stabile
Verbindung und geeignete technische Ausstattung verantwortlich.
38. Vereinbarte Coachingtermine sind verbindlich. Absagen durch den Kunden müssen
in Schrift- oder Textform erfolgen. Absagen bis 48 Stunden vor dem Termin sind
kostenfrei möglich. Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen kann der
vollständige Terminpreis berechnet werden, sofern der Kunde den Ausfall zu
vertreten hat und der Termin nicht anderweitig in angemessener Weise vergeben
werden konnte. Zusätzlich können dem Kunden nur solche tatsächlichen und
nachgewiesenen Unkosten berechnet werden, die dem Anbieter infolge der
verspäteten Absage entstanden sind; der Nachweis geringerer Kosten bleibt dem
Kunden vorbehalten. Bei Krankheit oder höherer Gewalt auf Seiten des Anbieters
wird ein Ersatztermin angeboten. Zwingende gesetzliche Ansprüche des Kunden
bleiben unberührt.
39. Der Anbieter behandelt alle im Rahmen des Coachings erhaltenen Informationen
vertraulich, sofern keine gesetzlichen Offenlegungspflichten bestehen. Inhalte aus
Coaching-Sitzungen dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung der jeweils anderen
Partei nicht an Dritte weitergegeben werden. Dies gilt auch für Gruppenformate, in
denen alle Teilnehmer zur Wahrung der Vertraulichkeit verpflichtet sind.
40. Bei Gruppen-Coachings gelten die vereinbarten Teilnehmerzahlen als verbindlich.
Der Anbieter kann bei Störungen des Gruppenprozesses angemessene Maßnahmen
ergreifen, einschließlich des Ausschlusses einzelner Teilnehmer, sofern dies
erforderlich und zumutbar ist. Der Kunde verpflichtet sich, die Privatsphäre und
Vertraulichkeit der Informationen anderer Teilnehmer zu respektieren.
41. Audio- oder Videoaufzeichnungen durch den Kunden sind nur mit vorheriger
ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters zulässig. Der Anbieter fertigt
Aufzeichnungen nur dann an, wenn dies vereinbart wurde und datenschutzrechtlich
zulässig ist. Interne Notizen oder Dokumentationen des Anbieters dienen
ausschließlich der Prozessbegleitung und werden nicht herausgegeben, sofern
nichts anderes vereinbart ist oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben.
42. Vom Anbieter im Coaching bereitgestellte Unterlagen wie Arbeitsblätter, Übungen
oder Präsentationen dürfen vom Kunden ausschließlich für eigene Zwecke
verwendet werden. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder sonstige Nutzung durch
Dritte ist nur gestattet, wenn der Anbieter dies ausdrücklich erlaubt hat.
43. Bei Präsenz-Coachings gelten die jeweiligen Hausordnungen und gegebenenfalls
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zusätzliche Sicherheits- oder Nutzungsregelungen des Veranstaltungsortes. Der
Kunde verpflichtet sich, die Anweisungen des Anbieters oder des Personals vor Ort
zu befolgen, soweit diese für eine sichere und ordnungsgemäße Durchführung des
Coachings erforderlich sind.
44. „Der Anbieter ist berechtigt, Kunden vom Coaching auszuschließen, wenn diese
durch ihr Verhalten den Ablauf erheblich stören, gegen Verhaltensregeln verstoßen
oder eine weitere Zusammenarbeit unzumutbar wird. In diesem Fall wird die
betreffende Sitzung, von der der Kunde ausgeschlossen wurde, berechnet.
Ansprüche des Kunden bestehen nur hinsichtlich bereits bezahlter, noch nicht
erbrachter Leistungen; weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
Unbeschadet dessen bleibt dem Anbieter das Recht zur außerordentlichen
Kündigung vorbehalten.
45. Coaching-Pakete und vereinbarte Terminkontingente sind innerhalb der jeweils
festgelegten Laufzeit zu nutzen. Nicht in Anspruch genommene Termine verfallen
nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit, sofern nichts Abweichendes vereinbart
wurde. Eine Verlängerung oder Verschiebung der Laufzeit bedarf einer
gesonderten Vereinbarung zwischen den Parteien.
46. Soweit kein höchstpersönliches Coaching mit einer bestimmten Person
ausdrücklich vereinbart wurde, kann der Anbieter aus sachgerechten Gründen, wie
etwa Krankheit, Ausfall oder organisatorischen Erfordernissen, einen Coachwechsel
vornehmen. Der Anbieter ist zudem berechtigt, Termine anzupassen oder den
Modus der Durchführung zu ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.
Wesentliche Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der vorherigen
Abstimmung und Zustimmung beider Parteien.
47. Die Parteien sind sich einig, dass die Produkte Kursinhalte enthalten, welche jedoch
einen freien, aktiven und selbstverantwortlichen Prozess des Käufers erfordern und
bestimmte Erfolge von Seiten des Online- Dienstleisters nicht garantiert werden
können. Digitale Produkte werden dem Kunden in elektronischer Form, entweder
als Download, als Login im Onlineshop, im Member- Bereich auf der Website des
Online- Dienstleisters oder in Onlineshop ersichtlich. Es gelten zum Zeitpunkt der
Buchung vereinbarten Inhalte und Leistungen. Sollte ein "lebenslanger Zugang" zu
Produkten gewährt werden, so bezieht sich dieser auf die Möglichkeit, auf ein
Produkt oder eine Dienstleistung während der gesamten Lebensdauer des Produkts
zuzugreifen, solange es auf jeweiligen Plattform verfügbar ist.
48. Das Coaching, Beratung und mentales Training sind keine Psychotherapie oder
Heilbehandlung und sollten diese auch nicht ersetzen. Das Coaching, Beratung und
mentales Training setzen eine gesunde psychische und Physische Belastbarkeit vom
Kunden voraus, welche beinhaltet, dass er über eigene Selbstwirksamkeits- und
Selbstregulationsfähigkeiten verfügt. Bei Beschwerden mit Krankheitswert ist er
aufgefordert, sich eigenverantwortlich in ärztliche Behandlung zu begeben. Ich als
Coachin für intuitives Essen und Spiritual Life Coachin bin keine Ärztin. Ich stelle
keine Diagnosen und darf und werde keine Medizinischen Ratschläge und
Auskünfte erteilen. Ich gebe keine Heilversprechen jeglicher Art ab.
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49. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Sollten
einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder
werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Der Online-
Dienstleister behält sich das Recht vor, die AGB jederzeit zu ändern oder zu
aktualisieren Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt und gelten als
angenommen, sofern der Kunde nicht innerhalb einer angemessenen Frist nach
Erhalt der Mitteilung widerspricht.
7. Stornierungsbedingungen für Dienstleistungen
50. Der Kunde kann eine gebuchte Dienstleistung vor Leistungsbeginn stornieren. Die
Stornierung muss in Textform erfolgen, beispielsweise per E-Mail. Maßgeblich für
die Berechnung eventuell anfallender Stornokosten ist der Zeitpunkt des Zugangs
der Stornierung beim Anbieter. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
51. Die Stornierungsbestimmungen berühren nicht die gesetzlichen Rechte von
Kunden, die Verbraucher sind, vom Vertrag zurückzutreten, ihn zu widerrufen oder
anderweitig zu beenden. Gesetzlich zwingende Rechte der Verbraucher bleiben von
den Stornierungsbestimmungen unberührt.
52. Sofern die Parteien keine abweichenden Vereinbarungen treffen, gelten für
Verbraucher folgende Stornierungsregelungen, wobei dem Verbraucher der
Nachweis vorbehalten beliebt, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden
entstanden ist:
Stornierungen bis 14 Tage vor dem vereinbarten Leistungsbeginn sind
kostenfrei.
Bei Stornierungen zwischen 13 und 7 Tagen vor Leistungsbeginn wird eine
pauschale Entschädigung in Höhe von 30 % der vereinbarten Vergütung
berechnet.
Bei Stornierungen weniger als 7 Tage vor Leistungsbeginn oder bei
Nichtantritt beträgt die pauschale Entschädigung 60 % der vereinbarten
Vergütung.
Die vorgenannten Pauschalen berücksichtigen insbesondere den Umstand, dass der
für den Verbraucher reservierte Termin in der Regel kurzfristig nicht anderweitig
vergeben werden kann und dadurch ein Verdienstausfall entsteht. Dies geschieht,
weil die reservierte Zeit nicht anderweitig genutzt werden konnte, vorbereitungs-
oder materialbedingte Auslagen entstanden sind oder Fremdleistungen bereits
beauftragt wurden. Zusätzlich zu den genannten Pauschalen kann ein darüber
hinausgehender Schaden geltend gemacht werden, wenn dieser entstanden ist und
vom Anbieter nachgewiesen wird. Die Stornierungsregelungen berühren nicht die
gesetzlichen Widerrufs-, Rücktritts- oder sonstigen Rechte des Verbrauchers, sich
vom Vertrag zu lösen.
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53. Sofern die Parteien keine abweichenden Vereinbarungen treffen, gelten für Kunden
die Unternehmer sind, folgende Stornierungsregelungen, wobei dem Kunden der
Nachweis vorbehalten beliebt, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden
entstanden ist:
Stornierungen bis 14 Tage vor dem vereinbarten Leistungsbeginn sind
kostenfrei.
Bei Stornierungen zwischen 13 und 7 Tagen vor Leistungsbeginn werden
50 % der vereinbarten Vergütung berechnet.
Bei Stornierungen weniger als 7 Tage vor Leistungsbeginn oder bei
Nichtantritt werden 100 % der vereinbarten Vergütung berechnet.
54. Erfolgt eine Stornierung zu einem Zeitpunkt, zu dem der Anbieter bereits mit der
Erbringung der Dienstleistung begonnen hat, schuldet der Kunde die anteilige
Vergütung für bereits erbrachte Leistungen sowie den Ersatz nachweisbarer
Auslagen, soweit diese im Zusammenhang mit der Leistungserbringung entstanden
und nicht anderweitig vermeidbar waren. Bei pauschal vereinbarten Vergütungen
erfolgt die Berechnung nach dem Verhältnis zwischen dem bereits erbrachten
Leistungsumfang und dem vertraglich vereinbarten Gesamtumfang.
55. Ein kostenfreier Storno ist möglich, wenn unvorhersehbare, schwerwiegende
Umstände eintreten, die eine Teilnahme für den Kunden nachweislich unzumutbar
machen. Dies gilt auch für gut begründete Ausnahmefälle im engsten Familienkreis
des Kunden, wenn die Situation dessen kurzfristige persönliche Anwesenheit
zwingend erfordert. Als solche Umstände kommen insbesondere medizinische
Notfälle mit stationärer oder intensivmedizinischer Behandlung, schwere
Unfallverletzungen oder Todesfälle sowie erhebliche Sachschäden durch Feuer,
Naturereignisse oder Verkehrsunfälle am Veranstaltungstag in Betracht. Für die
Anerkennung eines kostenfreien Stornos ist innerhalb angemessener Frist ein
geeigneter Nachweis vorzulegen. In der Regel beträgt diese Frist 7 Werktage.
8. Informationen zu Preisen und Versandkosten
56. Alle Preisangaben verstehen sich, vorbehaltlich anderslautender Angaben, als
Gesamtpreise einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer
(MwSt.).
57. Alle Preisangaben verstehen sich, vorbehaltlich anderslautender Angaben, netto,
zuzüglich der gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer (MwSt.)
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9. Zahlungsarten und Zahlungsbedingungen
58. Zahlungen sind, sofern nicht anders vereinbart, ohne Abschlag, Skonti oder andere
Nachlässe zu leisten.
59. Beim Einsatz von Finanzinstituten und anderen Zahlungsdienstleistern, gelten im
Hinblick auf die Bezahlung zusätzlich die Geschäftsbedingungen und
Datenschutzhinweise der Zahlungsdienstleister. Kunden werden gebeten diese
Regelungen und Hinweise als auch Informationen im Rahmen des
Bezahlungsvorgangs zu beachten. Dies insbesondere, weil die
Zurverfügungstellung von Zahlungsmethoden oder der Ablauf des
Zahlungsverfahrens auch von den Vereinbarungen zwischen dem Kunden und
Finanzinstituten und Zahlungsdienstleister abhängig sein können (z. B. vereinbarte
Ausgabelimits, ortsbeschränkte Zahlungsmöglichkeiten, Verifizierungsverfahren,
etc.).
60. Der Kunde sorgt dafür, dass er die ihm obliegenden Voraussetzungen erfüllt, die
zur erfolgreichen Bezahlung mittels der gewählten Zahlungsart erforderlich sind.
Hierzu gehören insbesondere die hinreichende Deckung von Bank- und anderen
Zahlungskonten, Registrierung, Legitimierungen und Autorisierung bei
Bezahldiensten sowie die Bestätigung von Transaktionen.
61. Sollte eine Zahlung aufgrund mangelnder Deckung des Kontos des Kunden, Angabe
einer falschen Bankverbindung oder eines unberechtigten Widerspruchs des
Kunden nicht durchgeführt oder zurück gebucht werden, dann trägt der Kunde die
hierdurch entstandenen Gebühren, sofern er die fehlgeschlagene oder
rückabgewickelte Buchung zu verantworten hat und im Fall einer SEPA-
Überweisung rechtzeitig über die Überweisung informiert wurde (sogenannte "Pre-
Notification").
62. Kreditkartenzahlung - Mit Abgabe der Bestellung geben Kunden ihre
Kreditkartendaten an. Die Kreditkarte des Kunden wird unmittelbar nach Abschluss
der Bestellung und nach dessen Autorisierung als rechtmäßiger Karteninhaber
belastet.
63. PayPal - Die Zahlung wird über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et
Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (nachfolgend: „PayPal")
mittels der bereitgestellten, bzw. von Kunden gewählten Art der PayPal-Zahlung
durchgeführt. Kunden werden am Ende des Bestellvorgangs direkt zu PayPal
weitergeleitet. Für Kunden, die über ein PayPal-Konto verfügen, gelten die
folgenden Nutzungsbedingungen von PayPal:
https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full. Sofern Kunden
PayPal's Dienste in Anspruch nehmen, ohne über ein PayPal-Konto zu verfügen,
gelten die folgenden Nutzungsbedingungen:
https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacywax-full. Übersicht aller
Bedingungen: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/legalhub-full.
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64. PayPal Express - Der Kunde bezahlt mittels des Paypal-Transaktionsvorgangs den
geschuldeten Betrag.
65. Kosten, die durch Mahnung fälliger Forderungen entstehen, werden den Kunden in
Rechnung gestellt. Der Anbieter ist berechtigt, Mahnkosten in pauschaler Höhe von
1,00 Euro geltend zu machen. Im Fall von Kunden die Unternehmer sind, ist der
Anbieter berechtigt Mahnkosten in pauschaler Höhe von 5,00 Euro geltend zu
machen. Den Kunden bleibt der Nachweis keiner, bzw. geringerer Kosten
vorbehalten.
10. Eigentumsvorbehalt
11. Urheber- und Nutzungsrechte
66. Die vom Anbieter dem Kunden zur Verfügung gestellten Unterlagen, Anleitungen,
Informationsmaterialien, Produkte und Medien - wie etwa Fotografien, Bilder,
Grafiken, Videos oder Audioaufzeichnungen (nachfolgend als "geschützte Inhalte"
bezeichnet) - dürfen, vorbehaltlich einer ausdrücklichen abweichenden
Vereinbarung, ausschließlich zur individuellen und vertragsgemäßen Nutzung
durch den Kunden verwendet werden. Darüber hinaus sind sie schutzrechtlich,
insbesondere urheberrechtlich, geschützt. Die Nutzungs- und Verwertungsrechte
an den geschützten Inhalten liegen beim Anbieter bzw. den jeweiligen
Rechteinhabern. Der Kunde verpflichtet sich, diese Nutzungseinschränkungen
sowie die Schutzrechte anzuerkennen und zu beachten.
67. Der Kunde erhält einfache Nutzungsrechte, die erworbenen geschützten Inhalte zu
vertragsgemäßen Zwecken zu verwenden. Im Übrigen ist die Nutzung und
Verwertung der geschützten Inhalte nicht zulässig. Insbesondere dürfen geschützte
Inhalte nicht im Internet oder in Intranets vervielfältigt, verbreitet, öffentlich
zugänglich gemacht oder in sonstiger Weise Dritten zur Verfügung gestellt werden.
68. Der Kunde ist nicht berechtigt, die geschützten Inhalte inhaltlich, technisch oder
redaktionell zu verändern, es sei denn, dies ist zur vertragsgemäßen Nutzung
zwingend erforderlich, ausdrücklich vom Rechteinhaber oder gesetzlich erlaubt.
69. Der Anbieter behält sich die Nutzung der geschützten Inhalte für kommerzielles
Text- und Data-Mining ausdrücklich vor. Text- und Data-Mining ist die
automatisierte Analyse von einzelnen oder mehreren digitalen oder digitalisierten
Werken, um daraus Informationen, insbesondere über Muster, Trends und
Korrelationen, zu gewinnen. Insbesondere dürfen die geschützten Inhalte nicht für
die Entwicklung, das Training, das Programmieren, die Verbesserung und/oder das
Anreichern von KI-Systemen (einschließlich, aber nicht beschränkt auf generative
KI-Systeme) verwendet werden, die direkt oder indirekt Inhalte, unabhängig davon,
ob diese urheberrechtlich geschützt sind, ausgeben können. Darüber hinaus
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verpflichtet sich der Kunde, die ihm zumutbaren und erforderlichen Maßnahmen zu
ergreifen, damit die erworbenen geschützten Inhalte nicht dem Text- und Data-
Mining zugeführt werden. Dies umfasst beispielsweise, entsprechende Hinweise in
die eigenen Nutzungsbedingungen aufzunehmen und sicherzustellen, dass
Mitarbeiter entsprechend instruiert werden (insbesondere bei digitalen Inhalten).
Die Einzelheiten sind von der Art der geschützten Inhalte und der Art der Nutzung
abhängig.
70. Sofern die geschützten Inhalte einer bestimmten Nutzungslizenz unterliegen,
werden die Kunden über die Nutzungslizenz informiert. Im Falle eines
Widerspruchs zwischen der Nutzungslizenz und diesen AGB gehen die Regelungen
der Nutzungslizenz vor.
71. Die Nutzungserlaubnis an den geschützten Inhalten beschränkt sich auf private
Nutzungszwecke und umfasst keine geschäftliche oder unternehmerische Nutzung.
Eine Weitergabe der geschützten Inhalte oder der damit verbundenen Inhalte
(einschließlich Texte, Bilder, Audio-, Video- oder Schulungsunterlagen) an Dritte,
auch unentgeltlich und auch an Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner, ist
unzulässig.
72. Tritt der Anbieter in Vorleistung, erhält der Kunde ein einfaches, nicht
übertragbares und bis zur vollständigen Zahlung der geschuldeten Vergütung
widerrufliches Nutzungsrecht an den geschützten Inhalten.
73. Besteht ein begründeter Verdacht auf eine missbräuchliche Nutzung oder einen
erheblichen Verstoß gegen diese Bestimmungen zum Schutz der geschützten
Inhalte, ist der Anbieter berechtigt, angemessene Prüf- und Schutzmaßnahmen zu
ergreifen, bis der Verdacht geklärt ist. Bei schwerwiegenden oder trotz Abmahnung
fortgesetzten Verstößen ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis
außerordentlich zu kündigen. Der Kunde haftet für Schäden, die dem Anbieter
durch eine von ihm zu vertretende Pflichtverletzung entstehen.
12. Widerrufsbelehrung
74. Die Informationen zum Widerrufsrecht für Verbraucher ergeben sich aus der
Widerrufsbelehrung des Anbieters. Die Kunden werden hierzu entsprechend den
gesetzlichen Vorgaben informiert.
75. Das Widerrufsrecht gilt nicht für Verbraucher, die ihren Wohnsitz, gewöhnlichem
Aufenthalt oder Lieferadresse im im Zeitpunkt des Vertragsschlusses und der
Lieferung außerhalb eines Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) oder des
Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) haben und keinem dieser Mitgliedsstaaten
angehören.
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13. Gewährleistung und Haftung
76. Der Anbieter trägt keine Gewähr für die Internetverbindung des Kunden, die vom
Kunden eingesetzte Soft- und Hardware sowie etwaige durch sie verursachten
Störungen der Vertragsbegründung oder -durchführung zwischen dem Kunden und
Anbieter.
14. Änderung der AGB
77. Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB im Falle von
Dauerschuldverhältnissen (d. h. über einen längeren Zeitraum laufenden Verträgen,
in deren Rahmen Leistungen und/oder Gegenleistungen erbracht werden), jederzeit
mit Wirkung für die Zukunft in den folgenden Fällen zu ändern: a) Wenn die
Änderung dazu dient, eine Übereinstimmung der AGB mit dem anwendbaren Recht
herzustellen, insbesondere wenn sich die geltende Rechtslage ändert; b) Wenn die
Änderung dem Anbieter dazu dient, zwingenden gerichtlichen oder behördlichen
Entscheidungen nachzukommen; c) Wenn völlig neue Dienstleistungen oder
Dienstleistungselemente sowie technische oder organisatorische Prozesse eine
Beschreibung in den AGB erfordern; d) Wenn die Änderung lediglich vorteilhaft für
die Kunden ist.
78. Der Anbieter wird die geänderten AGB mindestens zwei Wochen vor ihrem
Inkrafttreten an die vom Kunden beim Anbieter hinterlegte E-Mail-Adresse senden.
Wenn ein Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der E-Mail gegen die
neuen AGB Widerspruch erhebt, gelten die geänderten AGB als vom Kunden
akzeptiert. Mit der Benachrichtigung über die Änderung wird der Anbieter die
Kunden über die Folgen einer Nichtanfechtung informieren. Die Kunden können
den geänderten AGB auch durch ausdrückliche Zustimmung zustimmen.
15. Datenschutz und Vertraulichkeit
79. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit
den geltenden Datenschutzgesetzen. Einzelheiten zur Datenverarbeitung sowie zu
den Rechten der betroffenen Personen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung
des Anbieters.
80. Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses
erlangten vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln.
Vertrauliche Informationen umfassen insbesondere persönliche Daten, persönliche
Verhältnisse, Gesprächsinhalte, Abstimmungen, Unterlagen, Konzepte sowie
Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, wie etwa interne Abläufe, Preis- und
Kalkulationsmodelle, Strategien, Prozessbeschreibungen, Kunden- und
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Lieferantendaten, technische Verfahren oder sonstige nicht öffentliche
wirtschaftliche Informationen, soweit diese nicht allgemein bekannt sind oder der
anderen Partei bereits rechtmäßig zugänglich waren. Eine Weitergabe an Dritte
erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung der jeweils betroffenen Partei. Die
Zustimmung kann entbehrlich sein, wenn die Weitergabe im erkennbaren Interesse
der betroffenen Partei liegt und anzunehmen ist, dass sie zustimmen würde. Von
der Vertraulichkeitspflicht ausgenommen sind Informationen, die aufgrund
gesetzlicher Vorschriften offenzulegen sind, auf behördliche oder gerichtliche
Anordnung mitgeteilt werden müssen oder deren Nutzung zur Wahrnehmung
berechtigter Interessen erforderlich ist. Eine Weitergabe an Personen aus dem
privaten oder beruflichen Umfeld der Parteien ist hiervon nicht umfasst. Die
Vertraulichkeitspflicht gilt über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus
fort.
16. Schlussbestimmungen
81. Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden, sofern dieser Unternehmer ist und
dem Anbieter, unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik
Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
82. Der Gerichtstand befindet sich am Sitz des Anbieters, wenn der Kunde Kaufmann,
juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist oder der Kunde im Sitzland des Anbieters keinen allgemeinen
Gerichtsstand hat. Das Recht des Anbieters einen anderen zulässigen Gerichtsstand
zu wählen, bleibt vorbehalten.
17. Verbraucherstreitbeilegung
83. Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet an einem Streitbeilegungsverfahren vor
einer Verbraucherstreitschlichtungsstelle teilzunehmen.